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Zur mechanischen Wasseraufbereitung zählt natürlich neben der Filteranlage auch die bestmögliche Beckendurchströmung (Beckenhydraulik).
Hierbei unterscheidet man zwischen der Skimmer- und der Rinnentechnik.

Bei der Skimmertechnik wird das Wasser über einen sogenannten Skimmer von der Oberfläche abgesaugt. Skimmer.jpgJeder Schmutz, der irgendwann am Beckenboden landet, ist über die Wasseroberfläche in das Becken gelangt. Somit macht es Sinn, die Filteranlage möglichst lange laufen zu lassen und das Wasser zu 90 – 100 % über die Oberfläche (Skimmer) abzuziehen. Nur wenn ein Bodenablauf vorhanden ist, kann dieser geringfügig angedrosselt werden, damit auch Zirkulation am Boden stattfindet. Von der Filteranlage gereinigt, gelangt das Wasser nun über die Einlaufdüsen zurück in das Becken. Skimmer und Düsen sind so anzuordnen, dass eine sinnvolle Durchströmung stattfindet (Düsenstrom immer mit dem Wind in Richtung Skimmer).

Bei der Rinnentechnik wird das von den Düsen (horizontal = Anordnung in Wandung; vertikal = Anordnung im Boden) in das Becken gedrückte Wasser über den Rand in eine Überlaufrinne geleitet, Rinne.jpgvon wo es in einen sogenannten Schwallwasserbehälter (Ausgleichsbehälter oder Sammelbehälter) gelangt. Von hier aus saugt die Pumpe es wieder ab, bevor sie es durch den Filter aufbereitet wieder ins Becken drückt. Die Größe des Schwallwasserbehälters ist so zu wählen, dass er bei Badebetrieb je nach Frequentierung (Anzahl der Badegäste) die verdrängte Wassermenge aufnehmen kann und bei Nichtbenutzung genügend Wasser für eine Rückspülung bevorratet. Eine im Schwallwasserbehälter angebrachte Niveauregulierung hält den Wasserstand, auch nach einer Rückspülung, konstant.

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