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Die ersten Sandfilter waren einfache mit Kies gefüllte Regentonnen, durch die das Wasser drucklos floss. Das Funktionsprinzip ist auch heute noch das Gleiche.

Filterschema.jpgDie Filterpumpe drückt das Wasser durch das Umsteuerventil oben in den Filterkessel, der je nach Ausführung zu gut 2/3 mit Filterquarzsand gefüllt ist.
Vom Schmutz gereinigt, fließt das Wasser unten aus den sogenannten Verteilerfingern des Filtersterns zurück in das Becken. Alles unter stetigem Druck und frei von Luft.
So entsteht eine Zirkulation des Wassers.

Je länger dies geschieht, umso weniger muss das Wasser chemisch behandelt werden. Der im Filterbett angefallene Schmutz wird durch das “Rückspülen” herausgedrückt. Hierbei wird der Kreislauf umgedreht, das Wasser dringt durch die Verteilerfinger von unten in den Kessel und wühlt den Schmutz auf. Durch das entsprechend eingestellte Umsteuerventil wird dieses Schmutzwasser dann verworfen.

Das gesamte Beckenwasser sollte 2 – 3 mal pro Tag durch den Filter gelangen. Das heißt, eine Filteranlage mit einem Volumenstrom von 8 cbm/h müsste bei einem Beckenvolumen von 45 cbm (8 x 4 x 1,4 m) schon mindestens 11 Stunden betrieben werden.

Es gibt die verschiedensten Filteranlagen auf dem Markt. Sie unterscheiden sich alle in ihrem Aufbau und dem Material. Es empfiehlt sich, lieber eine Filteranlage mit geringerer Leistung länger, als eine große leistungsstarke nur für wenige Stunden täglich in Betrieb zu haben. Schmutz , der nur über die Oberfläche in das Becken gelangen kann, hat bei Stillstand des Filters eher die Möglichkeit, sich an den Beckenboden abzusetzen, von wo er dann mühevoll mit einem Reinigungsgerät abgesaugt werden muss.

Entsprechend den örtlichen Gegebenheiten, der Wassertemperatur und der Frequentierung des Beckens sollte der Filter ausgesucht werden. Gerne stehen wir Ihnen hierfür zur Verfügung.

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